Ein unternehmen der handwerkskunst mit humanistischen werten

HERMÈS, ZEITGENÖSSISCHE HANDWERKSKUNST SEIT 1837

Humanistische Werte aus der Welt des Handwerks sind das Leitmotiv der Unternehmensentwicklung: Hermès setzt sich für die Schonung von Ressourcen ein und engagiert sich in den Regionen, die seine Manufakturen aufnehmen. Zudem legt das Unternehmen Wert auf die Vermittlung seines exzellenten Savoir-faire.

Schaffung von Arbeitsplätzen

Das Wachstum der Gruppe geht mit der kontinuierlichen Schaffung von Arbeitsplätzen einher. So konnte Hermès die Belegschaft innerhalb der letzten 10 Jahre verdoppeln. Im Jahr 2025 zählt das Unternehmen weltweit knapp 26 000 Mitarbeitende, davon sind über 60 % in Frankreich angestellt. 

Damit trägt Hermès zu einem signifikanten Wiederaufleben der Regionen bei, in denen das Unternehmen vertreten ist. Die sozioökonomische Entwicklung, die auf lokaler Ebene in die Wege geleitet wird, ermöglicht den Teammitgliedern durch die Verbindung von Nähe und Arbeitsplatzstabilität privilegierte Arbeitsbedingungen.

Die Produktionsstätten in Frankreich

 Der große Erfolg der Kollektionen erfordert eine anhaltende Entwicklung der Produktionsstätten. In Frankreich findet die Produktion und Ausbildung an 63 Standorten statt, die nach Zentren gegliedert und auf 11 Regionen verteilt sind. Dieses Netzwerk wird durch 16 Standorte im Ausland vervollständigt, die auf die Schweiz, Italien, das Vereinigte Königreich, die USA, Portugal und Australien verteilt sind. 

Bei den Lederwerkstätten in Frankreich handelt es sich um Betriebe mit überschaubarer Größe. Ziel ist es, langfristig jeweils etwa 300 Arbeitsplätze zu schaffen, davon 250 für Handwerkskünstlerinnen und -künstler.

Durch ein integriertes Produktionsmodell erfolgt 55 % der Herstellung in den exklusiven, hauseigenen Werkstätten und 75 % der Objekte werden in Frankreich produziert, bei den Lederwaren sind es sogar 100 %. Dieses ungewöhnliche Modell, das auf der Integration der Metiers beruht, wurde im Laufe der Zeit durch die Übernahme langjähriger Partner – insbesondere in den Bereichen Leder, Textil, Seide, Tischkultur etc. – gefestigt. Aufgrund der handwerklichen Dimension dieses Wachstumsmodells können die negativen Umweltauswirkungen begrenzt und zudem eine strenge Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe sowie eine genaue Kontrolle der Lieferketten und der Produktion sichergestellt werden.

Ausbildung und Vermittlung von Savoir-faire

Da Hermès der Erhaltung, Weitergabe und Entwicklung der Gesten der Exzellenz verpflichtet ist, hat das Unternehmen 2021 die École Hermès des savoir-faire gegründet. Dieses Ausbildungsangebot wird in zwölf Schulen in den französischen Regionen umgesetzt. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Absolventen ein Facharbeiterzeugnis für den Bereich Lederwaren (CAP Maroquinerie). Dank Hermès‘ langjähriger pädagogischer Expertise im Bereich der Weitergabe seines Savoir-faire in der Lederverarbeitung wurde die mit einem Diplom abschließende Ausbildung vom französischen Bildungsministerium anerkannt. 2022 wurde die École Hermès des savoir-faire vom Französischen Lederwarenverband (Fédération française de la Maroquinerie) zudem ermächtigt, die Ausbildungszertifikate (CQP) für Lederschnitt und -naht auszustellen. Dieses Ausbildungsprogramm sichert den Fortbestand des einzigartigen Savoir-faire von Hermès und ermöglicht es dem Unternehmen, mit dem Wachstum seiner Aktivitäten Schritt zu halten.

Nachhaltiges Engagement zugunsten der Umwelt

Ein besonders wichtiger und grundlegender Wert ist die Achtung der Natur als Quelle der hochwertigen Materialien des Hauses und als Lebensgrundlage der Hermès-Standorte. Die Gruppe verfolgt eine strenge Umweltpolitik, die darauf abzielt, die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit in allen Bereichen durch die Umsetzung wissenschaftlich validierter Ziele in ihrem direkten und erweiterten Verantwortungsbereich zu begrenzen. Um seine Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern, bringt sich Hermès aktiv in Verbände wie Act4nature international sowie in die besten internationalen Rahmenwerke und Referenzen wie SBTN (Science-Based Targets for Nature) ein.

Um sein Wachstum zu begleiten, erschuf Hermès das Bezugssystem Harmonie. Es legt den Grundstein für nachhaltige Immobilien und stützt sich dabei auf anspruchsvolle Kriterien. Das System wurde 2022 von Bureau Veritas zertifiziert und gilt als Richtschnur für den Bau der neuen Produktionsstätten, der Boutiquen und anderer Hermès-Standorte. Außerdem trägt es dazu bei, den Kohlenstoffausstoß der existierenden Standorte zu senken. Das Bezugssystem wird den höchsten Ansprüchen in Sachen Umwelt und Soziales für Immobilien gerecht und beruht auf fünf Kriterien: Rückgriff auf lokale Akteure und lokales Savoir-faire für den Bau, Senkung der Treibhausgasemissionen, Sicherstellung einer gesunden Raumluft, Erhalt und Verbesserung der Umweltqualität sowie Wahrung einer gesunden Tier- und Pflanzenwelt. Mit diesem Bezugssystem verfolgt Hermès sein Engagement für nachhaltige und verantwortungsvoll konzipierte Immobilien weiter. 

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Ein Konzern, der Interessensgruppen zur Seite steht

Hermès ist stolz darauf, einen Beitrag zur Expansion der Exzellenz-Branchen zu leisten, und unterhält mit seinen Lieferanten und Partnern in allen Metiers langfristige Beziehungen, die auf Treue und einem hohen Qualitätsanspruch gründen.

Das Unternehmen engagiert sich an der Seite seiner Lieferanten und stellt sich gemeinsam mit ihnen den Herausforderungen, die im Hinblick auf Ethik, Soziales, Wirtschaft und Umwelt zu bewältigen sind. Hermès achtet darauf, dass seine gesamte Wertschöpfungskette zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Dank der engen Zusammenarbeit mit einigen Partnern werden einzigartige Kompetenzen und Techniken in Frankreich erhalten und wiederbelebt, wie etwa die Korbflechterei, die Strohintarsienarbeit oder die Kunsttischlerei. In anderen Gegenden der Welt nutzt Hermès seltenes und traditionelles Savoir-faire – etwa die Lackkunst in Vietnam, den kunstfertigen Umgang mit Bambus in Japan oder mit Kaschmir in Nepal –, um einige Objekte mit dem erforderlichen Qualitätsanspruch zu fertigen. So trägt das Unternehmen zur Aufwertung und zum Weiterbestehen dieser kunsthandwerklichen Tätigkeiten bei. Hermès lässt der Qualität der Beziehungen mit seinen Lieferanten besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden – mit manchen arbeitet die Maison bereits seit über 60 Jahren zusammen – und das nicht ohne Grund: Die vertrauensvolle Beziehung, die über die Zeit aufgebaut wurde, stellt die Robustheit des gesamten Systems sicher.

Die zahlreichen Engagements des Hauses werden vom Filmmacher und Dokumentarfilmer Frédéric Laffont in der Filmreihe „Spuren in der Welt“ dargestellt. Mit einem zutiefst menschlichen Blick folgt er den Spuren von Hermès und lässt seiner Kamera freien Lauf: von der Neugier getrieben wechselt er vom Bericht zum Porträt, lässt sich von den Gesten und Orten tragen und begibt sich bei seiner Entdeckungsreise bis ans Ende der Welt ...

Sechs generationen von handwerkern

Seit 1837 verfolgt Hermès Generation für Generation einen zweigleisigen Ansatz: sorgfältige Arbeit der Handwerkskünstler und Lebensstil für die Kunden.

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