Vigie-Nature École sensibilisiert die nächste Generation für die Biodiversität

Vigie-Nature École ist ein partizipatives naturwissenschaftliches Programm für Schulen. Durch die Beobachtung der gewöhnlichen Biodiversität sammeln die Schülerinnen und Schüler Daten für die Forschung und machen sich mit der Umwelt vertraut.

Dass Schnecken, Vögeln, Insekten oder Wildpflanzen um uns herum gedeihen, ist ein wertvoller Indikator für die sogenannte „gewöhnliche“ Biodiversität. Jeder kann diese Natur aus nächster Nähe beobachten. Aus diesem Grund hat das nationale Naturkundemuseum Muséum national d’histoire naturelle in Paris das Projekt „Vigie-Nature École“ ins Leben gerufen, dessen Angebot sich an Schulen richtet: Durch striktes Befolgen von Beobachtungsprotokollen sammeln Klassen Daten über verschiedene Arten, die dann von der Forschung genutzt werden.

Im Rahmen seines Programms „Biodiversité & Écosystèmes“ unterstützt die Fondation d’entreprise Hermès seit 2019 dieses Bildungsprojekt rund um die Lebewesen: Denn die Generationen von morgen diese Welt müssen kennenlernen, um den Wunsch verspüren, sie zu bewahren. Die Programme der Vigie-Nature École sind für alle Niveaus von der Grundschule bis zur Oberstufe zugänglich. Sie ermuntern Schülerinnen und Schüler, spielerisch ein wissenschaftliches Experiment durchzuführen und gleichzeitig mit der Natur in Verbindung zu treten.

Während des Schuljahres 2020/2021 führten 300 Klassen trotz der widrigen Bedingungen der Pandemie in ganz Frankreich 1 874 Beobachtungssitzungen durch: Daraus konnten viele Daten gewonnen werden, die der Wissenschaft dazu dienen werden, ihre Kenntnisse über die gewöhnliche Biodiversität zu verfeinern. Die Schülerinnen und Schüler sind stolz darauf, Teil eines weltweiten Forschungsprogramms zu sein, das die Begeisterung beim Wiederentdecken der Natur mit der Bildung in Umweltfragen kombiniert. So wurde aus Beobachtung Aktivismus.

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