Der Verlust der biologischen Vielfalt wird auf fünf Hauptgründe zurückgeführt: Lebensraumzerschneidung, Übernutzung von Ressourcen, Umweltverschmutzung, Ausbreitung zugewanderter Arten und schließlich der Klimawandel. Am 10. Juli 2018 gesellte sich Als verantwortungsvolles Unternehmen verpflichtet sich Hermès mit diesem Ansatz, entsprechend seinen Aktivitäten und den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu innovieren. Das Engagement soll laufend ausgebaut werden, denn act4nature versteht sich als kontinuierlicher Verbesserungsprozess, dessen Grundlage zehn gemeinsame Maßnahmen und freiwillige Aktionen bilden. Letztere betreffen bei Hermès die Anwendung eines Regelwerks für „nachhaltiges Bauen“ bei der Eröffnung neuer Industriestandorte mit dem Ziel, die biologische Vielfalt zu respektieren, zu schützen und zu fördern; die Beteiligung am Livelihoods Funds, der Projekte zur Wiederaufforstung von Agroforst- oder Mangrovenwäldern in Afrika, Asien und Lateinamerika entwickelt, sowie die Erweiterung des von der Fondation d'Entreprise Hermès unterstützten AfricaTwix-Projekts zur Bekämpfung der Wilderei und des Handels mit geschützten Arten.
Diese Initiativen, deren Erfolge jedes Jahr gemessen und neu bewertet werden, sollen dazu beitragen, ehrgeizige Zielvorgaben für die großen bevorstehenden Events im Bereich der globalen Biodiversität festzulegen. 2020 finden in Marseille der Kongress der Weltnaturschutzunion und in Peking die Vertragsstaatenkonferenz – COP15 – des Übereinkommens über die biologische Vielfalt statt.
„Seit 181 Jahren lassen wir uns von der Natur inspirieren. Der Schutz der Biodiversität ist eine wunderbare Chance. Die Weitergabe dieses Reichtums an zukünftige Generationen erfordert unser Engagement. Es ist ein Kampf der Gegenwart.“
Axel Dumas, Geschäftsführer von Hermès