Hermès Éditeur

Hermès Éditeur

Was ist Hermès Éditeur?

Das Hermès Carré entstand im Jahr 1937 auf Anregung von Robert Dumas. Er war fasziniert von den innovativen Textildrucktechniken und begeisterte sich schnell für die Kreation verschiedener Designs, das kontinuierliche Streben nach neuen Kompositionen und die unendliche Vielfalt an Farbkombinationen. Seiner großen Offenheit ist es zu verdanken, dass intensive Begegnungen und ein fruchtbarer, auf einer gegenseitigen Bewunderung basierender Austausch stattfinden konnten, u. a. mit großen Künstlern wie Cassandre, Ledoux, Linarès und Dufy. Anschließend öffnete Jean-Louis Dumas das Carré für internationale Horizonte und holte u. a. den indianischen, für seine Indianer-Portraits bekannten Maler Kermit Oliver sowie Schüler der sudanesischen Polataka School ins Boot.

Auf diesem fruchtbaren Boden entstand im Jahr 2005 Hermès Éditeur. „Es lag mir am Herzen“, sagte Pierre-Alexis Dumas, künstlerischer Leiter von Hermès, „den Brückenschlag zwischen der angewandten Kunst – unserer Domäne also – und der zeitgenössischen bildenden Kunst fortzusetzen. Wie so oft bei Hermès ist die Entstehung dieser Projekte untrennbar mit Begegnungen zwischen Menschen und ästhetischen Schocks verbunden. Die Projekte, die die Künstler an uns herantragen, stellen unsere Handwerkskünstler vor echte Herausforderungen. Diese mögen zunächst sogar unüberwindbar erscheinen, doch indem wir sie meistern, erweitern wir die Grenzen unseres Know-hows.“

Die Editionen

  • Josef Albers

    Für die erste Serie von Kunstwerken auf Seide kam für Hermès niemand anderes als Josef Albers – der große Farbtheoretiker und Urheber der Werkreihe Homage to the Square – in Frage. Es wurden 6 seiner Werke ausgewählt, auf Seide reproduziert und in jeweils 200 Exemplaren herausgegeben. 

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  • Daniel Buren

    Für die zweite Serie von Kunstwerken auf Seide lud Hermès den bedeutenden zeitgenössischen Maler Daniel Buren ein, das legendäre Carré zu gestalten.
    Sein umfangreiches und hochoriginelles Projekt Photos-souvenirs au carré umfasst 365 Unikate.

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  • Hiroshi Sugimoto

    Zur dritten Edition lud Hermès den japanischen Künstler Hiroshi Sugimoto ein. So entstand Couleurs de l’ombre, eine Retranskription von 20 Polaroids auf Seide, aus der eine limitierte Edition von 20 Carrés in je 7 Exemplaren hervorging – insgesamt 140 Carrés im Format 140 cm x 140 cm.

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  • Julio Le Parc

    Mit der Gestaltung der vierten Reihe von Seidencarrés wurde Julio Le Parc beauftragt. Das Werk des bedeutenden Vertreters der kinetischen und optischen Kunst Variations autour de La Longue Marche ist eine regelrechte Hymne an die Farbe und umfasst 10 Serien von je 6 Carré-Unikaten.

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Kredite : 
Tadzio
Courtesy Rudy Burckhardt Estate and Tibor de Nagy Gallery, New York