Hermès Editeur Daniel Buren

Hermès Éditeur
Daniel Buren

Die Serie Photos-souvenirs au carré umfasst 365 auf Seide gedruckte Unikate. 

Der Künstler

Daniel Buren wurde 1938 in Boulogne-Billancourt geboren.
Er lebt und arbeitet auch heute noch dort.

Das Projekt

Die Bande zwischen Daniel Buren und Hermès beruhen auf einer reichen und langjährigen gemeinsamen Geschichte. Im Jahr 2000 weihte der Künstler in Brüssel einen Ort ein, welcher der zeitgenössischen Kunst gewidmet ist: La Verrière. Sechs Jahre später beauftragte Hermès ihn mit der Einweihung einer neuen Location und er gestaltete in Dosan Park in Seoul die Installation „Filtres colorés“ für Atelier Hermès. Beide Projekte flossen in die Entstehung von Photos-souvenirs au carré ein. 

Für dieses Projekt wurden 22 „Photos-Souvenirs“ ausgewählt. Je Foto stehen wiederum zwei bis vier Ausschnitte zur Auswahl, die – abhängig vom gewählten Foto – mit einem von 18 verschiedenen Rahmen umfasst werden. Die Umrahmung mit farbigen Streifen ist das Markenzeichen des Künstlers und fungiert als optische Konstante, die vereint und verbindet, aber gleichzeitig auch für Unterschiede sorgt.

Um die Fotografien auf Seide zu drucken, wählte Hermès die Tintenstrahltechnik, da diese im Gegensatz zur traditionellen Siebdrucktechnik – bei der nur eine begrenzte Anzahl von Farben zum Einsatz kommen kann – die Verwendung unendlich vieler Farben erlaubt.

Die 365 von Daniel Buren für Hermès Éditeur kreierten Carré-Unikate können als Kunstwerke verstanden werden; allerdings erinnert der Künstler gerne daran, dass sie vor allem entworfen wurden, um um den Hals geknotet und drapiert zu werden: „Es handelt sich“, so der Künstler, „um einzigartige Objekte, die man am Körper trägt.“ 

Die Carrés

365 Unikate.

Die Editionen

  • Josef Albers

    Für die erste Serie von Kunstwerken auf Seide kam für Hermès niemand anderes als Josef Albers – der große Farbtheoretiker und Urheber der Werkreihe Homage to the Square – in Frage. Es wurden 6 seiner Werke ausgewählt, auf Seide reproduziert und in jeweils 200 Exemplaren herausgegeben. 

  • Hiroshi Sugimoto

    Zur dritten Edition lud Hermès den japanischen Künstler Hiroshi Sugimoto ein. So entstand Couleurs de l’ombre, eine Retranskription von 20 Polaroids auf Seide, aus der eine limitierte Edition von 20 Carrés in je 7 Exemplaren hervorging – insgesamt 140 Carrés im Format 140 cm x 140 cm.

  • Julio Le Parc

    Mit der Gestaltung der vierten Reihe von Seidencarrés wurde Julio Le Parc beauftragt. Das Werk des bedeutenden Vertreters der kinetischen und optischen Kunst Variations autour de La Longue Marche ist eine regelrechte Hymne an die Farbe und umfasst 10 Serien von je 6 Carré-Unikaten.

Kredite : 
Tadzio