Africa-TWIX | Hermes

DER WELT

Africa-TWIX, Hilfe für bedrohter Arten

Die zentralafrikanischen Wälder werden Jahr für Jahr ihrer Elefanten, Schuppentiere, Menschenaffen, Löwen, Leoparden und Graupapageien sowie auch ihres Tropenholzes beraubt. Zu den Hauptursachen gehören die Wilderei und illegaler Handel. Mit Unterstützung der Fondation d'entreprise Hermès hilft die vom WWF lancierte Internetplattform Africa-TWIX beim Kampf gegen diese Missstände. 
Die Schmuggler von Pangolin-Schuppen und Elfenbein – eine in Zentralafrika äußerst begehrte Beute – machen sich wenig aus Grenzen. Folglich ist ein Aufdecken dieser internationalen Netzwerke ohne die Zusammenarbeit aller, die für die Bekämpfung von Korruption zuständig sind, unabhängig ihres Herkunftslandes, nicht möglich.
 Aus dieser Erkenntnis heraus entstand die Internetplattform Africa-TWIX, eine wahre Toolbox zur Verbesserung des Informationsaustauschs beim Kampf gegen den illegalen Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Hinter dieser Initiative steckt der WWF mit seinem Traffic-Programm: Die NGO inspirierte sich bei der Entwicklung von Africa-TWIX 2016 mit Unterstützung der Fondation d'entreprise Hermès an einem ähnlichen Programm von EU-Ländern.
Die Plattform wird von der Polizei, der Justiz und den Forstbehörden in fünf Ländern (Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Gabun, Kongo und Demokratische Republik Kongo) täglich genutzt. So kann ein Zollbeamter in Kamerun beispielsweise bei einer Beschlagnahme sehr schnell seinen kongolesischen Kollegen kontaktieren, seine Erfahrung in bestimmten Fällen mit ihm teilen und hat Zugang auf zahlreiche Informationen, die ihm bei seiner Ermittlungsarbeit hilfreich sein können (Erkennungshandbücher, Gesetzgebung, Labore usw.).
 Zwischen April 2016 und Februar 2018 wurden insgesamt 710 Nachrichten über die Internetplattform ausgetauscht und sechs Untersuchungen eingeleitet. Dies sollte auch andere Länder des Kontinents, die mit denselben Schmuggelproblemen zu kämpfen haben, zur Teilnahme motivieren.
„Das wichtigste bei einem solchen Projekt ist die kollektive Intelligenz, die es vor Ort zu mobilisieren gilt: Überzeugungsarbeit leisten, ausbilden, das Projekt und Fortschritte überwachen ... Als es mit Africa-TWIX losging, hat der Beitrag der Fondation d'entreprise Hermès uns bei der Implementierung zahlreicher Aktivitäten der Plattform und der Festigung unseres Teams im Rahmen dieses nachhaltigen Projekts geholfen. Heute sind ein Dutzend Menschen auf verschiedenen Ebenen in die Entwicklung und Implementierung dieses Projekts eingebunden.“ 
Stéphane Ringuet,
Leiter des Programms „Commerce des espèces sauvages menacées“ (Handel mit bedrohten wildlebenden Arten) bei WWF Frankreich


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