Seide, großzügig mit jeder Faser | Hermes

GEMEINSCHAFTEN

Seide, großzügig mit jeder Faser

Ein Hermès-Carré ist viel mehr als nur ein Seidentuch, besonders wenn es um soziale Verantwortung geht. Um die Aktionen lokaler Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen, werden regelmäßig limitierte Auflagen angeboten. Für Frauen- und Kinderrechte, Gesundheit, Umweltschutz, zum Schutz bedrohter Arten oder zur Kunstförderung geht das Carré auf Tuchfühlung.
Aus diesen Initiativen entstehen manchmal neue Motive: Wie zum Beispiel das Carré Battery Conservancy, das 2017 zur Unterstützung der New Yorker Organisation, die diese grüne Oase im Süden Manhattans pflegt, geschaffen wurde. Gelegentlich schöpfen die Länder aus den Kollektionen des Hauses eine Flagge, die sie für ihr Projekt hochhalten. Eine besondere Farbgebung und der Name der Organisation kennzeichnen das solidarische Seidentuch.
So wurde beispielsweise das Motiv „Trésors d‘un artiste“ mit dem Farbkasten zum Schutz der wunderschönen Tausend-Buddha-Höhlen von Dunhuang in China auserwählt. Die Landschaft von „Au bout du monde“ wiederum wurde Fahnenträger für eine Organisation zur Suchtbekämpfung in Großbritannien.
In einigen Regionen – wie zum Beispiel Hongkong – sind die in limitierter Auflage gedruckten Tücher bereits veritable Sammlerobjekte geworden. Ein Dutzend Länder nahmen bereits an diesem Programm teil. Mexiko und Argentinien stehen derzeit in den Startlöchern. Es sind schöne Aktionen, die den Carrés aus Seidentwill Flügel verleihen.


Mehr entdecken
 

  • Unternehmen, die zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes beitragen, liegen im Trend

    Sie beherrschen die hohe Kunst der Kristallglas- und Silberverarbeitung, bändigen Leder, veredeln Stoffe und bedrucken Keramik. Ein Dutzend Hermès-Firmen tragen das Gütesiegel „Entreprise du Patrimoine Vivant“ (Unternehmen zur Erhaltung des Kulturerbes). 
     
  • Montbron, vom Pantoffel zur Hermès-Tasche

    Die Tardoire schlängelt sich durch Wiesen, auf denen Limousin-Kühe gemütlich grasen. Inmitten dieser Postkartenlandschaft geriet der kleine Ort Montbron langsam aber sicher in Vergessenheit. Die Eröffnung der Hermès-Lederwerkstatt hat mehr als 250 Arbeitsplätze geschaffen und somit zur Wiederbelebung der lokalen Wirtschaft in der Gemeinde im Département Charente beigetragen. 
     
  • Saint-Junien, samtweicher Handschuh aus eiserner Hand 

    Der Wettbewerb und neue Konsumtrends haben den französischen Handschuhmachern schwer zugesetzt. Dieses Kunsthandwerk entstand im Mittelalter im Herzen der Viehzuchtgebiete. Die fast hundertjährige Handschuhmanufaktur in Saint-Junien am Ufer der Vienne ist die älteste, die diese Accessoires noch heute herstellt. Seitdem sie 1998 von Hermès übernommen wurde, blüht sie wieder auf.
     
  • Serie „Empreintes sur le monde“ (Spuren in der Welt) 

    The Goldfinger Factory spreads out under the Trellick Tower’s 320 metres of concrete. In this underprivileged part of West London, young people become talented apprentices with the support of the Fondation d’entreprise Hermès. Recycled wood and metal sheets are transformed into contemporary furniture. A social enterprise that focuses on style.