Livelihoods | Hermes

DER WELT

Der Klimaschutzfonds Livelihoods gibt lokalen Projekten Vorrang

Was, wenn die Klimazukunft sich nicht auf internationalen Gipfeltreffen, sondern in einem bescheidenen Dorf in Kenia, Indonesien oder Peru abspielen sollte? Auf diesen populationsnahen Ansatz stützt sich der Klimaschutzfonds Livelihoods. 
Nahe der indonesischen Mangroven, im peruvianischen Altiplano oder in den Kaffeeplantagen im Casamance-Gebiet sind die einfachsten Bevölkerungsgruppen die Hauptopfer des Klimawandels. Sie nämlich stehen bei Wirbelstürmen und Trockenheit an vorderster Front und müssen mit eigenen Augen zusehen, wie Pflanzen- und Tierarten nach und nach aussterben.
Daher hat der Klimaschutzfonds Livelihoods beschlossen, das „Zuhause Welt wieder aufzubauen“, beginnend bei der ländlichen Bevölkerung und lokalen NGOs. Es werden einfache Lösungen gefordert, die in großem Maßstab umsetzbar sind. Die Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bevölkerung sowie die CO2-Emissionen müssen dabei messbar sein.

Und die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen. Innerhalb von sechs Jahren haben rund eine Million Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika von den neun „Livelihoods 1“-Projekten profitiert und es wurden 130 Millionen Bäume gepflanzt. Sozusagen als Dividende erhalten die teilnehmenden Unternehmen sogenannte CO2-„Gutschriften“ mit „hohem sozialem Wert“, die teilweise ihre eigenen CO2-Emissionen kompensieren.
Mit Livelihoods 2 wurde Ende 2017 ein neues Korn gesät. Die teilnehmenden Unternehmen, darunter Hermès, verpflichten sich für zwanzig Jahre. Eine nachhaltige Entscheidung. Denn Menschen zu schulen und Wissen weiterzugeben geschieht nicht von heute auf morgen.

www.livelihoods.eu


Serie „Empreintes sur le monde“ (Spuren in der Welt) 

 

  • Kongoussi, Burkina Faso

    Man stelle einen umgedrehten Kochtopf auf den Boden und zeichne dessen Umriss mit dem Finger nach. Dann nehme man einen aktiven Termitenbau, Stroh und Eselkot, um daraus feuerfestes Material für einen umweltfreundlichen Ofen zu gewinnen. In Kongoussi in Burkina Faso bringt die Organisation Tiipaalga Frauen bei, holzsparende Lehmöfen zu bauen, die die Umwelt schonen und die Lebensbedingungen verbessern. Dies ist eine der vielen Vor-Ort-Initiativen, die über den Livelihoods Fonds von Hermès gefördert werden. 

Mehr entdecken
 

  • Zertifizierte Diamanten ethisch unbedenklicher Herkunft

    Entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Extraktion in den Diamantenminen bis hin zum Schmuckverkauf in den Hermès-Boutiquen steht Hermès mit den Bestimmungen des Kimberley-Prozesses im Einklang. 
     
  • Die orangefarbene Schachtel steckt voller Ressourcen

    In runder, rechteckiger oder quadratischer Form umhüllt sie Krawatten, Hüte, Stiefel, Geschirr und Taschen. Nur Möbel würden sich in ihr beengt fühlen. Die orangefarbene Schachtel wird in Frankreich von sieben Kartonagenmachern hergestellt. 
     
  • Leder, ein kostbares Material

    Taschen, Sättel, Handschuhe, Schuhe, Gürtel … Ohne Leder könnten diese Hermès-Objekte nicht gefertigt werden. Dieser wertvolle Rohstoff wird jedoch nicht immer vollständig aufgebraucht. Daher denken sich die Kunsthandwerker und Designer des Hauses immer wieder neue Lösungen aus, um Reste zu reduzieren und zu verwerten.