Seidentuch 90 Harnais de Cour - flat
Seidentuch 90 Harnais de Cour - worn

Die kleine Geschichte

Zwei Pferde haben sich auf den Weg gemacht und ihr Geschirr zurückgelassen ... Außergewöhnliche Kunsthandwerker haben sich darum bemüht, diese festlichen Gespanne, wie sie in Frankreich bis Mitte des 19. Jahrhundert häufig verwendet wurden und dann allerdings den Landesherren und Gala-Abenden vorbehalten waren, umzusetzen. Zu diesen Zeiten, als Französisch noch in einigen Ländern Europas Hofsprache war, redete man in hohen Ständen vom Pferdegeschirr „à la française“. Hätte es anders sein können? Mähnen, aus Seide geflochten oder mit Samtbändern verziert, die sich durch Troddeln und Stickereien, die so genannten Palatinen, Kokarden aus Metall oder Posamenten, glänzende Scheuklappen und von Sattlermeistern handgenähte Leder auszeichneten ... Es ist leicht, sich ihre schöne, derart geharnischte Erscheinung vorzustellen, wie sie dahinzogen, geführt von diesen Männern – Knechten, Postillionen und sonstigen Helfern –, die ihren Schritt und ihre Mitfahrer bewachten. Bedeckt mit Stoff, mit Metall und mit Leder lassen sie mit jedem ihrer Schritte das grelle Geräusch ihrer Hufe vom Boden herauf klingen und das Rasseln der mit den Waffen der Familie gravierten Beschläge ertönen. Ob zu zweit, zu sechst oder zu acht, für diese Ausflüge werfen sich die Pferde in Schale!

Der ideale Begleiter

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