Enchaînements Libres | Hermès

Enchaînements libres

Am 3. Juli präsentierte Hermès seine neue Haute-Joaillerie-Kollektion „Enchaînements Libres“. Die Vorstellung fand im Rahmen einer Tanzperformance im Pariser Kulturzentrum La Gaîté Lyrique statt. Joaillerie-Kreativdirektor Pierre Hardy erinnert sich an den kreativen Prozess und verrät seine Inspirationen.
  • „Das Design der gesamten Kollektion dreht sich um den Körper. Mit dem Thema der Kette konnte ich eine Brücke zwischen Kosmos und Kosmetik schlagen – die zwei Begriffe haben ja denselben Ursprung und beziehen sich auf Ordnung und Harmonie.“
     
    „Beim Entwerfen eines Kleidungsstücks gibt der Körper den absoluten Maßstab vor. Beim Schmuck ist man frei: So lassen sich etwa bestimmte Elemente vergrößern und man kann mit dem Kontrast zwischen dem Einzelnen und dem Vielfachen spielen.“
  • „Die Schmuckstücke dieser Kollektion verstehen sich als Erweiterung des Körpers. Deshalb lege ich besonderes Augenmerk auf die Platzierung und das Spiel der Verbindungen zwischen den Gliedern, darauf, wie die Schmuckstücke sich ganz konkret mit dem Körper bewegen. So können sie Gesten betonen oder Haltungen in Szene setzen. Diese Gegenstände besitzen viel Persönlichkeit, sie haben Aura und Ausstrahlung.“
     
    „Im Gegensatz zu den Juwelen von früher, die die Bewegungen hemmten, wurden diese Schmuckstücke für das moderne Leben entworfen: Sie tanzen mit den Körpern, die sie tragen.“
  • „Ich suche immer nach dem Schönen, nach dem, was eine Frau anspricht, und was der Form so intensiv wie möglich Leben einhaucht. Schönheit hat einen Bezug zum Schock. Ich versuche ein Gleichgewicht zwischen dem Experimentellen und dem traditionellen Savoir-faire der Joaillerie herzustellen, in dessen Vordergrund die Form steht.“
     
    PIERRE HARDY, Joaillerie-Kreativdirektor bei Hermès
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„Die Kette verbindet und verknüpft das, was einschränkt. Sie fesselt und befreit zugleich.“

Pierre Hardy