Leder, ein kostbares Material | Hermes

DER WELT

Leder, ein kostbares Material

Taschen, Sättel, Handschuhe, Schuhe, Gürtel … Ohne Leder könnten diese Hermès-Objekte nicht gefertigt werden. Dieser wertvolle Rohstoff wird jedoch nicht immer vollständig aufgebraucht. Daher denken sich die Kunsthandwerker und Designer des Hauses immer wieder neue Lösungen aus, um Reste zu reduzieren und zu verwerten.
Sobald das Leder in der Werkstatt eintrifft, wird es sorgfältig untersucht und sortiert. Narbung und Farbe koexistieren im Objekt. Sie definieren dessen tägliche Verwendung und erwecken den Wunsch, es zum Begleiter fürs Leben zu machen. Beim Schneideprozess werden sämtliche Optimierungsverfahren angewandt, um gemäß eines kunsthandwerklichen Grundprinzips Verschwendung zu minimieren. Dennoch ist es unmöglich, ganz ohne Reste zu arbeiten. Was wird daraus? Stoff für Ideen.
Niemand kommt zu kurz, jeder findet eine neue Heimat. Aus dem einen wird ein Kartenetui, aus dem anderen der Henkel eines Türstopper-Steins. Selbst die kleinsten Lederstücke, die sogenannten „Skelette“, finden Verwendung. Sie werden an einen anderen Hermès-Standort, -Bereich oder Partner weitergeleitet, um in etwas Wertvolles verwandelt zu werden.
Scheiben, Streifen und sonstige Lederstücke landen auch in der Kreativwerkstatt petit h, in der Kunsthandwerker, Designer und Künstler Hand in Hand arbeiten. Hier bietet sich endlich die Gelegenheit, grenzenlos zu experimentieren. Bei Hermès wird das heikle Thema Lederoptimierung in eine Einladung zur Re-Kreation, einen Nährboden für Ideenreichtum verwandelt.
 


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