Schal 140 Balade en Berline - flat

Die kleine Geschichte

Hermès pflegt schon lange eine besondere Beziehung zum Musée national de la Voiture et du Tourisme (nationales Automobil- und Tourismusmuseum) in Compiègne. Die auf dieser Zeichnung dargestellte Kutsche aus dem frühen 18. Jahrhundert ist davon eines der Herzstücke. Sie inspirierte Wlodek Kaminski zu einem Seidentuch, das heute durch den Zauber des Bildausschnitts neu interpretiert wurde. 1808 war König Ferdinand VII. gezwungen, Madrid zu verlassen, und zog für die improvisierte Abreise mit seinem Gefolge anscheinend diese Equipage den zerbrechlichen Prunkwagen vor. Ihr Gast im Schloss Valançay, der Prinz von Talleyrand, überrascht über die „ganz und gar gotische“ Erscheinung, bemerkt in seinen Schriften: „Diese veraltete Form hatte etwas von der Veralterung der monarchischen Existenz.“ Aber das Epos geht weiter. Nachdem die Kutsche nach der Abreise des spanischen Herrschers im Schloss zurückgelassen wurde, konnte sie erst Anfang des 20. Jahrhunderts zunächst die Aufmerksamkeit eines Antiquitätenhändlers und schließlich die einer Werkstatt auf sich zu ziehen. 1936 wurde sie von den Verwaltern der Société des Amis du Musée de la Voiture (Gesellschaft der Freunde des Automobilmuseums) – darunter Monsieur Hermès – untersucht und als zu teuer befunden und 1951 von den französischen Nationalmuseen erworben.
Der ideale Begleiter
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